Messa da Requiem

Messa da Requiem - Oper Köln

Messa da Requiem

Oper Köln

 

Als eine »Oper in geistlichem Gewand« bezeichnete der Dirigent

Hans von Bülow Giuseppe Verdis am 22. Mai 1874 in der Kirche San Marco

in Mailand uraufgeführte und wenige Tage später in der Mailänder Scala

wiederholte »MESSA DA REQUIEM« und wies damit auf die Sonderstellung

dieser Messe zwischen geistlichem Konzertstück und effektvollem

Musikdrama hin. Als Textvorlage diente der lateinische Wortlaut der durch

das Tridentiner Konzil (1543 – 1563) zusammengestellten liturgischen

Textsammlung. Den Anlass zur Komposition bildete der erste Jahrestag

des Todes von Alessandro Manzoni, des großen Dichters und

Repräsentanten der nationalen Einheit Italiens. Der zur Zeit der

Uraufführung 60-jährige Giuseppe Verdi, ein mindestens antiklerikal,

wenn nicht gar glaubensskeptisch eingestellter Mensch, entwarf in seiner

»MESSA DA REQUIEM« mit den ihm eigenen musiktheatralischen Mitteln

verschiedene Stationen, die die Situation des seiner Sterblichkeit

bewussten Menschen und die ultimativen Fragen der menschlichen

Existenz betreffen. Mit ihrer szenischen Aufbereitung dieses Musikwerks,

unter Einbeziehung realer biographischer Berichte, unternimmt die

Oper Köln den Versuch einer Konkretisierung »ewiger« Themen am Beispiel

der gelebten Wirklichkeit moderner Menschen.

 

Premiere

So 30. Okt. 2011

 

Musikalische Leitung:  Fabrice Bollon

Inszenierung:  Clemens Bechtel

Bühne: Matthias Schaler

Kostüme: Sabina Moncys

Licht: Andreas Grüner

Video: Lucy Milanova, Uli Sigg

Dramaturgie: Georg Kehren

Chorleitung: Andrew Ollivant

 

Sopran: Adina Aaron

Mezzosopran: Jovita Vaskeviciute

Tenor: Michael Fabiano

Baß: Dimitry Ivashchenko

Sprecher: Dogan Akhanli

Sprecherin: Martina Franck

Sprecherin: Sonja Grolig

Sprecherin: Caroline Klütsch

Chor: Chor der Oper Köln

Orchester: Gürzenich-Orchester Köln

 

 

 

 

 

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